Ketzerei in Orange
überraschend war für mich dass der Maas-Verlag diesen Substanz in seine pulp-master” Sequenz aufnahm. Das soll aber nicht heißen dass mir dieser Plot nicht gefallen hätte. Im Gegenteil. Höchststand interessant wie sich ein überhaupt nicht uneigennütziger Kunstkritiker an einen weltberühmten französischen Künstler heranmacht um selbst zu unsterblichem Pracht zu gelangen.
Und weil er selbst einen nicht ganz einwandfreien Zeichen hat lässt sich eben dieser Figueras aus absolut egoistischen ins Leben rufen auf einen Handel ein der einem Kunstkritiker nun gar nicht gut ansteht. Und letztlich ist er bereit alles dafür zu tun um den sich hartnäckig weigernden Virtuose Debierue dazu zu bringen ihm seine noch geheimen aber für den ewigen Ruhm geschaffenen Werke seiner amerikanischen Regelblutung zu zeigen nachdem sein bisheriges Fertigungsanlage ein Verlust der Flammen geworden war.
Warum ihm das dann doch nicht gelingt ja das ist der Clou.
Klasse Geschichte unbedingte Befürwortung und ein Dankeschön an den Verlagshaus der diesen 1998 verstorbenen amerikanischen Autoren dem deutschen Lesepublikum erneut vorstellt. HMcM
Eine wirklich tolle DVD!
Der vorliegende Kriminalroman erschien erstmals 1971 - Buch der amerikanischen Originalausgabe: “The Burnt Apfelsine Hersey”.
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*Ich duschte rasierte mich und zog meinen Maßanzug an dazu ein weißes Oberhemd eine breite rot-weiß-blau gestreifte Krawatte schwarze Seidensocken und meine glänzenden Treter aus Korduanleder.
Ich ließ mir Zeit schlenderte durch den Spätnachmittag hinunter zu der im spanischen Redestil erbauten Polizeiwache von Palm Beach. kein Schwein würde jemals die Ehrlichkeit über Debierue erfahren und niemand außer mir kannte die Ehrlichkeit über meinen Anteil an seiner Apotheose. Und ich würde niemals darüber sprechen. Niemals. nichtsdestoweniger für Berenice mußte ich bezahlen.
Wer in Amerika Erfolg erzielt muß dafür bezahlen. Das ist der ‘American Way’ und niemand weiß das besser als ich ein seiner Eiland entrissener Puerto-Ricaner …*
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Ekkehard Knörer merkt dazu vortrefflich an:
“Willefords Artefakt steht quer zu allen Maßstäben …
Es ist als Bastard aus literarischer Moderne und abgründiger Genre-Literatur weder ‘E’ noch ‘U’ - es ist zugleich subtil und brachial es ist eminent politisch kennt aber keine ständige Vertretung schon gar nicht die der ‘political correctness’ es ist ungeheuer komisch und zugleich von brutaler Schwere …”
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Fazit: ein “Pulp-Noir-Groteske” vom feinsten -
meint — Reinhard Busse
Man Geill
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