Der Richter. 4 Cassetten

Der Richter. 4 Cassetten

Ich habe nun auch schon ein doppelt gemoppelt Bücher von Grisham gelesen und war auch sehr enttäuscht von diesem hier. Spannung beim Lesen hatte ich lediglich auf einer Flosse voll Seiten und ich habe ewig gebraucht um es zu lesen. Bis jetzt war es das schlechteste Heft von Grisham was ich gelesen habe und ich kann es nicht weiterempfehlen.

Man Geill

n. zwei ambitionierten Ausflügen in andere literarische Gefilde — dem Entwicklungsroman A Painted House und der “Weihnachtsgeschichte” Skipping Christmas — wendet sich John Grisham wieder jener Gattung zu der er seine größten Erfolge verdankt: dem Justizthriller. Und dabei spart er nicht mit Überraschungen — bevor der Fabel richtig angefangen hat ist die titelgebende Hauptfigur bereits tot.

Der 79-jährige Richter a. D. Reuben V. Atlee fordert seine beiden Söhne in einem knappen Brief auf bei ihm vorzusprechen. Er beabsichtige die Aufteilung seines Nachlasses zu regeln. Dasein Stammhalter Ray Atlee lebt als frustierter Juraprofessor dem es nicht gelungen ist in die überdimensionalen Fußstapfen seines Vaters zu treten von seiner Weib verlassen in Virginia. Dem berühren mit seinem Paps und seinem drogenabhängigen jüngeren Mönch Forrest sieht er mit einiger Bangigkeit entgegen. Als er in dem heruntergekommenen Haus in einem ruhigen viertes von Clanton Mississippi eintrifft kann er allerdings nur noch den Tod des alten Mannes feststellen der auf dem Kanapee scheinbar friedlich entschlafen ist.

endgültig aus der Ausgabe gebracht wird Ray allerdings von mehreren Kartons voller Bargeld auf die er in Richteramt Atlees Bücherei stößt. Eiligst lässt er sie verschwinden und rechtfertigt sich mit der — wohl begründeten — Annahme Forrest würde sie ansonsten doch nur schnurstracks zum nächsten Dealer tragen. Der offizielle Erbe wird gerecht aufgeteilt und beide Bruder ziehen wieder ihrer Wege. anstatt Ray hat das eigentliche Erlebnis jedoch erst angefangen: Auf seiner Ermittlung nach dem Ursprung der Geldbündel muss er bald feststellen dass er nicht der Einzige ist der von den drei Millionen $ weiß und dass seine Gegner deutlich besser auf eine Streitigkeit vorbereitet sind die außerhalb des Gesetzes stattfindet.

John Grisham wird mit schöner Regelmäßigkeit vorgeworfen er sei ein nur mäßig begabter Stilist und würde übertrieben mit Wissen um sich werfen. sowohl als auch trifft auch auf Der Richter zu geht aber grundsätzlich an der Problem vorbei: Grisham schreibt Thriller die die stützen und zehren des US-amerikanischen Justizsystems ausleuchten. vergleichbar haben seine Romane eher den Eigenart von Fallbeschreibungen die großen Betrag auf eine detailgenaue Beschreibung der Sachverhalte legen. Ray Atlee gehört zu Grishams sympathischsten Protagonisten und setzt damit einen Entwicklung fort der sich bereits in A Painted House abzeichnet: Grisham nimmt sich verstärkt Uhrzeit für Haupt- und Nebenfiguren was der Glaubwürdigkeit seiner Erzählung ausgesprochen dienlich ist.

Eine wirklich tolle DVD!

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