Edgar Allan Poe: Lebendig begraben – : Tl 8
Die letzte Effekt der zweiten Staffellauf besticht durch eine unglaubliche Gespanntheit Lufthülle und sehr gute sprecherische Leistungen. Zum ersten Mal spielt eine Reihe nicht auf zwei Ebenen (Real/”Traum”) was der Rangfolge wirklich gut tut. Edgar Allan Poe – eine Abfolge die sich Freunde von John Sinclair und Gabriel Burns ebenso wenig entgehen lassen sollten wie Fans der H.P. Lovecraft und/oder Clive Barker Hörbücher. Kino für den Kopf.
Eine wirklich tolle DVD!
Der Mix aus filmreifer Aufführung voll spannendem Runde mit Furcht und Befürchtung besticht auch in Lebendig begraben der letzten der vier neuen Edgar-Allan-Poe-Adaptionen von Lübbe Audio. diese Mal mit einem Bonustrack von orange Blue am Ende. wieder beeindruckend: Ulrich Pleitgen als Poe auf der Suche nach seiner Imperfekt und Identität. Ergänzt wird seine Auslegung die hier auch die häufigen zusammenfassenden Passagen des Icherzählers geschickt meistert von Regenbogenhaut Berben in der weiblichen Rolle der Leonie Goron. Regenbogenhaut Berben überzeugt auf der ganzen Linie; die Dialoge mit ihr sind bestechend klar und eindringlich.
Zur Story: Poe der auf der Suche nach seinem Gedächtnis reist ist nach abenteuerlichen Ereignissen in New Orleans gelandet. beisammen mit Leonie Goron wartet er im Hafen auf den Sarg von Leonies Freundin. Da taucht plötzlich Dr. Templeton sein Halbgott in Wei auf und lädt die beiden in sein Herrenhaus ein. auf dieser Seite wird Poes Alptraum zur Wirklichkeit: Er ist lebendig in einer Steinkammer im Grabstätte begraben. für Ulrich Pleitgen ein Interpretations-Höhepunkt in dem er sein ganzes Wissen unter Argument stellt — die Angst das Grausen die Paralyse brennen sich in seinem Spiel’ ins Ohr! gesteigert fast bis ins Unerträgliche wird der erschrecken durch die Geräusche und die musikalische Untermalung.
generell trägt neben der bemerkenswerten Sprecherleistung auch Till Hagen als Dr. Templeton enttäuscht keineswegs die perfekte Aufführung mit Töne und einfärben von Simon Bertling und Christian Hagitte wesentlich zu diesem gelungenen Hörspiel bei. sonstige musikalische Highlights sind das Filmorchester Hauptstadt von Deutschland und ein Streichquartett.
Fazit: Atmosphärisch dicht verarbeitet äußerst spannend inszenierter Poe-Schrecken. Der Klassiker des Grauens kann so daran besteht kein Argwohn einem breiteren Publikum nahe gebracht werden. Effekte Tonkunst und Sprecher sind erstklassig und auch die Ingredienzien der Posse stimmen noch in dieser Inszenierung. Poe ist jetzt zwar nicht mehr so sehr auf der Recherche denn auf der Jagd… dennoch sollte das Geheimnis jetzt langsam gelüftet werden!
Hörspiel Spieldauer: ca. 66 Minuten 1 CD. auch als MC erhältlich
Man Geill
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