Der Jäger. Ein Julia-Durant-Krimi

Der Jäger. Ein Julia-Durant-Krimi

diese Buch war auf einem Schrank im Schlafzimmer unserer Ferienwohnung liegen geblieben. Zum Glück habe ich es mir nicht gekauft denn selbst als Taschenbuch für 8 95¬ ist es zu teuer.

Eine überforderte und gestresste Kommissarin Durant kann man auch anders beschreiben als jede Sargnagel aufzulisten die sie sich anzündet (und dann auch wieder ausdrückt). Man wundert sich lediglich dass die platten Dialoge dazwischen eine Zigarettenlänge in Anspruch nehmen sollen. Der abendliche Besorgung ist nach dem ersten Mal nicht mehr interessant ebensowenig ob sie ihr Hopfentee in kleinen oder größeren (sich) einen hinter die Binde kippen trinkt.

Der entscheidende automatischer Hinweis auf den Verbrecher fällt der Kommissarin hingegen nicht ein sondern dieser kommt von einem Journalisten der BILD-Zeitung.

Vielleicht ist es gut dass die Kommissarin am Ende des Buches um einen längeren Sonderurlaub bittet. Es bleibt zu hoffen dass sie in Französische Republik bei ihrer Herzdame bleibt und keine weiteren Killer mehr fangen muss.

Nicht überfordert ist hingegen der Leser. Jedes Kap. trägt den Wochentag und die Zeit so dass die Zeitkunde leicht nachzuvollziehen ist.

Was bleibt ist die Erkenntnis dass im Wiener Geldadel jede mit jedem (oder jede mit jeder oder wie auch immer) schläft.

Eine wirklich tolle DVD!

dies war mein erstes Andreas-Franz-Buch allerdings hat es mich nicht unbedingt sehr begeistert es gibt sicherlich bessere aus der Julia-Durant-Reihe. Das Buch lässt sich recht schnell und unkompliziert lesen weil auch der Ring der Verdächtigen/Ermordeten und Ermittelnden nicht besonders groß ist. Sprachlich werden ebenfalls keine großen Anforderungen gestellt. Eintönigkeit kommt nie auf weil es ständig neue Beute gibt.
Allerdings wirkt die Erzählung doch etwas fantasielos: im Flucht des Frankfurter Geldadels sind moralische Werte und Sitte anscheinend absolute Fremdworte jeder treibt es gewissenlos mit jedem ohne Aufmerksamkeit auf Verluste. derma sich genau aus diesem Kreis schließlich jemand entschließt ein paar Frauen zu massakrieren kommt einem unter diesen Voraussetzungen irgendwann auch nicht mehr besonders seltsam vor. dummerweise ist dies auch die größte Nachgiebigkeit der Geschichte: man fragt sich ständig warum nicht einfach die potenziellen Täter bzw. Subjekt unter Polizeibewachung genommen werden wenn der Landstrich der Verdächtigten schon so klein ist. ohne dass nein stattdessen muss eine nach der anderen sterben…

Insgesamt kein schlechtes Schinken allerdings fand ich z.B. das “achte Opfer” weitaus besser.

Man Geill

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