Esau,

Esau,

Bei diesem Hörbuch mischen sich Mystery- und Politthriller. Finstere CIA-Fieslinge hecken Persenning (geteertes Segeltuch) aus Forscher begeben sich in Lebensgefahr auf der Retrieval nach dem legendären Yeti. sehr wohl spannender Stoff manches wirkt aber ein bißchen überzogen und vorhersehbar irgendwie weiss man eben schon immer gleich was als nächstes passieren wird- was das ganze nicht ununterhaltsam macht da man sich ja den Spass erlauben kann zu raten was wohl als nächstes gesagt wird. Man erfährt am Rande auch einiges über Evolutionstheorien etc. erheblich Krach ist hier zu hören brüllende Schneemenschen ratternde Drehflügelflugzeug und ordentlich Blizzard -na und darum geht es ja in dieser Story. Fazit: einmal anhören reicht eigentlich da danach die Geschichte nicht mehr interessant ist ansonsten auch kein besonderer Ohrenschmaus keine guten Sprüche oder Gags. konträr dazu solide umgesetzt und auch verschenktauglich.

Eine wirklich tolle DVD!

Am Beginn ist noch alles in Ordnung. Da nämlich holt der kalifornische Bergsteiger Jack Furness seiner Bettgenossin Stella einer Paläoanthropologin ein rätselhaftes Mitbringsel aus einem Sperrgebiet vom Himalaya herunter. Der geheimnisvolle Birne könnte zum “missing link” zwischen Mensch und Affen gehören: komisch ist nur dass das Versteinerung nicht älter als 1.000 Jahre alt sein kann! Sollten noch Nachfahren des “Esau” getauften Vormenschen in den eisigen Höhen existieren? Und könnte dies der legendäre Yeti sein? Stella und Jack machen sich auf die Fahrt in die verbotene Bezirk — begleitet von einer Mannschaft in der sich auch ein skrupelloser CIA-Agent verbirgt. Aus diesem Gewebe sind spannende Thriller gemacht. sodann aber geht Kerrs lange Abhandlung Esau leider ein wenig die Luft aus — ganz so wie in der Episode so manchem Expeditionsmitglied auf dem Himalaya.

erfreulicherweise gleicht Walter Adlers Hörspielfassung alle dramaturgischen Plattheiten von Kerrs Hochgebirgs-Thriller gekonnt wieder aus. Sie übergeht die Längen der Schablone strafft das geschehen an den richtigen stellen und steigert die Spannungszustand mit akustischen Durchschnitt berechnen gekonnt in Schwindel erregende Höhen. Da stört es auch kaum dass Elmar Wepper als Sprecher des Jack Furness beizeiten etwas lustlos wirkt. trotz Reinhold Küster in Yeti. Bildunterschrift und Wirklichkeit den Schneemenschen als Bären enttarnt (und damit ins in Hülle und Fülle der Roman verbannt) zu haben glaubte möchte man nach diesem Hörspiel fast wieder an die Sein des Yeti glauben.

darüber hinaus zeigt Adlers Bearbeitung dass Kerr viel mehr Drehbuch- als Romanautor ist. Als Begründung sollte man außer Esau unbedingt auch Kerrs Erfolgsautor Das Wittgenstein-Programm und Game over in den gelungenen Fassungen des Hörverlags hören.

Man Geill

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