Weltmacht USA , Ein Nachruf,
Die Meinungen welche die Weltmachtsstellung der USA als gefährdet sehen häufen sich mehr und mehr. Der Geschichtswissenschaftler Emmanuel Todd setzt diesem noch eine drauf und hat bereits jetzt einen Nachruf auf die Vereinigten Amerika verfasst.
Todds Unterstellung beläuft sich dahingehend das die Erde Vereinigte Staaten nicht mehr benötigt. Okzident wäre selbst in der Lage die Standort einzunehmen die doch die USA für sich beansprucht. Da Okzident in seiner weltklug ohne Lenkung funktioniere seine Kinderschuhe abgelegt hat und nun ohne fremde Rückhalt vorgehen kann. Todd merkt an das Vereinigte Staaten von Amerika die alten Verhältnisse der Terra wieder braucht. Mit militärischer Herrschaft wollen die USA ihre wirtschaftlichen Defizite verdecken. Das altbewährte Muster: Kriegsführung lenkt von innenpolitischen und wirtschaftlichen Problemen ab!
Todd sieht den Irak Krieg als den letzten Versuch die zentrale Ansehen der USA beizubehalten. Der Tyrannei ist laut Todd nur ein vorläufiges Rätsel da sich die Weltgemeinschaft auf Demokratisierungskurs befindet. denn ein Geburtenrückgang vorantreibende Alphabetisierung der arabischen Bevölkerung führen ohne wenn und aber zu demokratischeren Systemen.
Das Weltmacht USA steht kurz vor dem Kollaps. schon 1977 hat Todd in seinem Heft “Vor dem Sturz” das Zweck der Sowjetherrschaft prophezeit.
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streitlustig und unberechenbar — so verhalten sich die USA derzeit nach Ansicht des französischen Sozialwissenschaftlers Emmanuel Todd. Sind also die US-Amerikaner als einzig verbliebene Gro der Erde zu stark geworden? Im gegenteil meint Todd in dieser Streitschrift. Denn: “Die USA beherrschen längst nicht mehr die Globus sie sind dabei die Haltung zu verlieren.” fehlerfrei darin sieht er den Beweggrund warum Washington vom “internationalen Ordnungsfaktor” zum “Unruhestifter” geworden sei.
Oberwasser haben provokante Vermutung vom Absturz der “Weltmacht USA” unterfüttert der Schreiber mit einigen teils durchaus überzeugenden Beobachtungen. Der Franzose verweist beispielsweise auf das immense Verlust in der amerikanischen Handelsbilanz: Die Vereinigten Vereinigte Staaten von Amerika importieren ein Vielfaches von dem was sie exportieren. Sie sind mit anderen Worten wirtschaftlich stark vom Hinter der Landesgrenze. abhängig — und damit verwundbar. nicht zuletzt politisch würden die USA nach dem Zweck des Kalten Krieges nicht mehr als Schutzmacht gegen den Maoismus gebraucht. Aus dieser tiefen Hader heraus resultiert nach Ausblick Todds der “theatralische Militarismus” der USA: Mit Angriffen auf schwache Rivale wie Afghanistan oder den Irak wolle Washington eine Stärke demonstrieren die es de facto längst verloren habe.
Todd betont immer wieder dass er sich nicht zum Ruhelager der Antiamerikaner zählt. Und er gibt sich alle Arbeitsaufwand seine Argumente wissenschaftlich zu begründen oft mit recht ausufernden Theoriegebäuden. ebenso sind Todds Thesen zuweilen holzschnittartig. In der Zeitpunkt zwischen 1950 und 1990 stilisiert er die USA zum “gütigen Hegemon” ja sogar zum “Reich des Guten”. umgekehrt hätten die Vereinigten Vereinigte Staaten heute das “Lager der Gerechten” verlassen. alle beide Zuschreibungen sind sprachlich wie inhaltlich platt. Und die “Rede vom weltweiten Terrorismus” mag den USA zwar gelegen kommen — eine Entwicklung Washingtons wie von Todd unterstellt ist die Terrorgefahr aber ganz sicher nicht.
Fazit: Streitschriften dürfen überspitzen und provozieren. Und deshalb ist Todds Band ein lesenswerter und zur Diskurs herausfordernder Darlegung zu einer wichtigen Disputation die uns alle angeht.
Man Geill
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