HR Giger´s Vampirric, Das Grabmal auf dem Pere Lachaise,
H. R. Giger ist sicherlich so gut wie jedem bekannt durch die Schöpfung der Alienfigur. Ein komplett neues Wesen wurde geboren und H. R. Giger schaffte es Mio. Kinobesucher mit seinen Kreaturen in den Verbot zu ziehen doch seine wahre Leidenschaftlichkeit gilt seit jeher dem Blut und was wäre da passender als sich mit den „Kreaturen der Nacht” den Vampiren zu beschäftigen. In H. R. Gigers „Vampirric” zeigt er den Hörern schwarze Geschichten voll von Horror und Schrecken jedoch mit ungewöhnlich starker lyrischer Kraft.
H. R. Giger`s Benenner bürgt für guten Grauen und bedrückende Bilderwelten seine Visionen erregen Schreck und verstören den Betrachter. aufgrund der Tatsache die Entwicklung des „Alien” verdiente er sich sogar einen Academy Award doch seine Bilderwelten sind tiefer und düsterer. Ich habe sie selbst gesehen auf Schloß Gruyéres wo eine Dauerausstellung sein Lebenswerk zeigt. Das der Dramatiker sich zum Blut und allen was damit zusammenhängt hingezogen fühlt ist nur allzu verständlich. Das große Anliegen „Vampirismus” in allen seinen ausprägen und Schattierungen bietet H.R. Giger viel Suchtstoff aus dem sich Kraft schöpfen läßt. seine Geschichten sind vielfach aus dem französisch sprachigen Platz entlehnt und hier auf der CD zusammen getragen. LPL Records bürgen wieder einmal für gut gemachten Horrortrip und Haarsträuben (nicht nur an den Ohren!). Die Geschichten bestechen durch eine besondere Wortwahl so ganz anders als „normale” Vampirgeschichten – fast schon gedichthaft und mit verstörender Eindringlichkeit versteht es der Leser dem Hörer völlig in seinen Bann zu ziehen.
Die einleitenden Worte von H. R. Giger sind zwar immer gleich wie ein „Jingle” jedoch gibt er zu jeder Geschichte (diese CD ist Stück einer Abfolge jedoch ist jede CD in sich abgeschlossen) einen kurzen Zugriff in die Thematik der aktuelle Story. anstandslos hätte dies ausführlicher sein können denn wann hört man schon einmal H.R. Giger selbst sprechen und seine Gedanken sich einem mitteilen danach folgt die jeweilige sorgsam ausgewählte Vampirstory.
Die Erzählung „Das Grabmal auf dem Pére Lachaise” ist echte Klasse sie fängt bescheiden an und steigert sich in Terrorismus und Tollheit welcher allein im Haupt stattfindet. Wer läßt sich schon wegen 2x 100.000 France in ein Grab einsperren zusammen mit einer ermorden die als „männermordend” schon zu Lebzeiten galt. Der Wahnsinn hat Methode und die Tücken liegen im Detail. Der Täter wird gemästet doch wozu? Wer saugt des nächtlich an ihm und warum wird der Marmor im Grabmal weich wie Butter?
Eine Erzählung mit einem katastrophalen Schluss grausam und ekelerregend widerlich und schrecklich – einfach teuflisch… Ein ganz besonderer Hörgenuß für gänzlich abgebrühte Vampirfans.
Auch hier besticht zudem die Stimme von David Nathan als Leser der Geschichte. ausgesprochen einfühlsam und klar führt er den Hörmuschel heran an das unvermeidliche an den Terror an das Ende.
Eine prächtige Ding mit Biß und Anmut wie man sie nur selten findet.
Man Geill
Oscar Preisträger H.R. Giger spricht das Vorrede zu dieser unheimlichen Geschichte von Karl Hans Strobl. Auf die Geschichte möchte ich nicht eingehen da die anderen Rezensenten das zur Genüge getan haben.
Die Technik ist auf allerhöchstem Niveau.
Gigers unheimliche Tonart geht beinahe fließend über in die Variantenreiche Erzählkunst von David Nathan der als Synchronstimme von Johnny Armleuchter zu der Sahne de la Rahm deutschsprachiger Moderator zählt.
Außerdem mal ehrlich: gibt es etwas genialeres als sich von Johnny Narr eine Gruselgeschichte erzählen zu lassen?
Und der Abgabe ist auch sehr moderat… also kaufen!
Eine wirklich tolle DVD!
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